Helmut Newton

 

 

 

 

Helmut Newton Autobiographie

 

 

Gebundene Ausgabe: 335 Seiten

Verlag: C. Bertelsmann Verlag

(27. November 2002)

Sprache: Deutsch

 

ISBN-10: 3570006727

ISBN-13: 978-3570006726

 

 

Helmut Newton geboren am 31. Oktober 1920 in Berlin; verstorben 23. Januar 2004 in Los Angeles; ursprünglich Helmut Neustädter) war einaustralischer Fotograf deutsch-jüdischer Herkunft.

 

Helmut Newtons Auto­biographie skizziert einen Lebensweg, der fast durch das gesamte zwanzigste Jahrhundert und um die halbe Welt führt.

 

Sie erzählt von einem Menschen, der auf seiner Odyssee sein Ziel nie aus den Augen verlor, ein erfolgrei­cher Fotograf zu werden, ohne seinen eigenen Stil verleugnen zu müssen.

 

Er hat vieles auf sich genommen, um dieses Ziel zu erreichen, Niederlagen und Demütigungen nicht ausgeschlos­sen. London, Paris und New York­ die großen Metropolen der Welt wur den zu Stationen seiner Karriere.

 

 

In seiner Kinheitserrinerungen mischt sich der Duft von Chanel No 5, wenn er an seine schöne

begehrenswerte Mutter denkt, die ihn seinen ersten Lebensjahren wie ein Mädchen kleidete und frisierte.

 

Schon als Jugendlicher fasziniert ihn das Fotografieren, als Sechzehnjähriger trat er ins Atelier der berühmten Fotografin Yva ein.

 

 

Um der Verhaftung durch die Nazis zu entgehen verließ er 1938 Hals über Kopf und mit nur fünf Dollar in der Tasche Deutschland und flüchtete allein nach Singapur.

 

Nach Internierung und Armeedienst in Australien eröfnete er in den Vier­zigerjahren in Melbourne ein kleines Fotostudio. Dort lernte er auch seine Frau June kennen, mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte und die selbst zur bekannten Fotografin wurde.

 

 

Helmut Newton inszenierte die Models als heraus­fordernd starke und erotische Frauen. Seine Bildsprache prägte über Jahre das Modemagazin Vogue. In den Achtzigerjahren konzentrierte er sich auf die Aktfotografie, sein Bildband »Big Nudes« wurde legendär.

 

Bis heute, so Helmut Newton, inspirie­ren ihn das Mysterium der wie aus dem Nichts auftauchenden Bilder. »lch finde meine Motive in der Welt, ich bin wirklich nichts  anderes als ein altmodischer Fotograf.«

 

Helmut  Newton erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den »Grand Prix National« (1990), das »Große Bundesverdienstkreuz« (1992) und wurde zum Commandeur des Arts et Lettres« (1996) ernannt.

 

Seine Autobiographie legt Zeugnis ab von der engen Verflechtung von Leben und Werk.