Sybille-Karin Moser

Ao. Univ.-Prof. Dr. Sybille-Karin Moser-Ernst ( geb. Sybille-Karin Moser, 1955 in Graz) ist Kunsttheoretikerin und Professorin an der Universität Innsbruck. 1973 - 1977 studierte sie zunächst Mathematik und Französische Literatur an der Universität, an der sie heute selbst lehrt. Anschließend arbeitete sie bis 1980 als Zeichnerin für Grabungsfunde am Institut für Vor - und Frühgeschichte der Universität Innsbruck. 1980-1984 agierte sie dann als wissenschaftliche Assistentin am Institut für Kunstgeschichte. Teilweise parallel absolvierte sie 1978 – 1983 das Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie, ebenfalls an der Universität Innsbruck. Zusätzlich studierte sie 1977 und 1981 Malerei an der Salzburger Sommerakademie und in Tuscania/ Italien. 1984 wurde sie zur Universitätsassistentin ernannt, ab 1997 arbeitete sie dann als wissenschaftliche Beamtin am Institut für Kunstgeschichte. Zusätzlich nahm sie 1986 bis 1992 jährlich an mehrwöchigen Forschungsaufenthalten an der University of London teil, und  fungierte 1986 – 2002 als Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte für Architekten an der Fakultät für Bauingenieurwesen und Architektur der Universität Innsbruck. Ihre Venia legendi (Lehrberechtigung) für Kunstgeschichte erhielt sie 2001, seitdem ist sie als Universitätsprofessorin aktiv. 

Ihr Forschungsinteresse beschreibt sie folgendermaßen:

„Die grundlegenden Fragen und Interessen betreffen das mimetische Begehren des Menschen und sein Bedürfnis, sich Bilder zu schaffen. Versuche nach Erklärungen bedingen eine immer bessere Kennerschaft auf dem Gebiet des Mediums Malerei und die historische Spurensuche nach den Bedingungen des Entstehens von Kunstwerken. Dabei werden philosophische und vor allem theologische Bereiche betreten.“ Daraus ergeben sich ihre Forschungsschwerpunkte, welche lauten: „Kennerschaftliche Analyse“, „Was ist ein Bild? Theoriefragen.“ (Unter diesem Punkt schrieb sie unter anderem die Texte zu „Sinnbild und Abbild. Zur Funktion des Bildes“.), „Methodenkritik“, „Farben in Praxis und Theorie“, „Identität und Differenz der Kulturen“, „Politik – Religion – Kunst.“. In diesen Themengebieten führt sie zahlreiche Publikationen und Lehraufträge an. Zusätzlich hält sie des öfteren Vorträge an verschiedenen Universitäten und ist in der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen tätig.

 

 

Verfasst von: Jo Anna-Flavia Schmidt | Visuelle Kommunikation | SoSe 2014